Trommeln für das Grundeinkommen

von E.Bartsch
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Der Name „Imanidrum“ wurde 1984 für die Trommelgruppe entwickelt. Spricht man in Österreich „Imanidrum“ aus, könnte auch gemeint sein „Ich meine, ich träume“, ein Mischbegriff wäre „Ich meine, ich trommle“. Der weibliche Name Imani (Suaheli) bedeutet auf Deutsch „der Glaube, das Vertrauen, die Hoffnung“. Für Imanidrum bedeutet es den Glauben auf positive Veränderung, das Vertrauen darauf sowie die Hoffnung, durch gemeinsames Trommeln zu fördern.

Wir wollen in so vielen Bezirken wie möglich regionale Gruppen installieren. Die Projekt-­ oder Arbeitsgruppenleiter sollen dafür Sorge tragen, dass optimale Vernetzungen und Hilfen für Trommler und Interessierte umgesetzt werden. Durch Kurse, Einzelunterricht und Workshops soll allen Interessierten eine Weiterbildung ermöglicht werden.

Seit Oktober 2022 stellt der Musikverein Waldheimat Sieggraben einen Probe-­ und Workshop­-Raum zur Verfügung. Das Projekt wird von der Akademie Bewusstsein Grundeinkommen organisiert und getragen.

Fast 50 Personen haben sich österreichweit bereits für das Projekt Imanidrum 2023 angemeldet. Die ersten Workshops zielen darauf ab, Workshop-Leiter auszubilden und ein spezielles Imanidrum-Programm auszuarbeiten.

Karl Dittrich, der 1984 Imanidrum gründete, ist auch der Projektleiter des Imanidrum-Projektes 2023. Zurzeit ist er in den Musikgruppen Wulka Wunda und DEE Dempseys als Schlagzeuger tätig.

Andreas Pinter kennt Imani­drum seit 2005. Jetzt ist er Work­shop­­- und Programmleiter und bereitet alle Basisrhythmen für die geplanten Aktionen vor. Er leitet seit Oktober 2022 die Work­shops in Sieggraben, bei denen es erfreulicherweise immer mehr Mitwirkende gibt.

Das Ziel ist, ab 2023 in so vielen Landeshaupt­städten wie möglich für den guten Zweck, das gemeinsame Grundeinkommen, zu trom­meln.

Imanidrum wird, so weit es sich einrichten lässt, die ABGE-Kundgebungen und -Infostände begleiten, um für das Gr­undeinkommen lautstark zu werben.

In Folge geht es aber nicht nur um das Trom­meln, sondern um Rhythmussprache und Ge­sang. Es wird nicht nur für das Grundeinkommen getrommelt, sondern zu verschiedenen Themen und Initiativen, die sich um eine bessere Welt be­mühen.

Alles in allem ein sehr interessantes Projekt und man kann gespannt sein, was daraus wird. Es bietet aber für alle, die mehr Rhythmus in ihr Le­ben bringen wollen, eine besondere Möglichkeit, sich weiterzubilden.

In erster Linie werden nun Workshop-Leiter aus­gebildet und Probemöglichkeiten ausfindig ge­macht, um das Projekt voranzubringen.

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